Singspiel

 

 

Zum 20. Schulgeburtstag, im September 2011, gestaltete unsere Schule in Zusammenarbeit mit dem Berliner Komponisten Lexa A. Thomas ein Singspiel mit dem Titel:

Walula – Das bin ich, das kann ich!

 

Walula zeigt stellvertretend für all unsere Schüler, wie sehr ihre Anwesenheit, ihre Hilfe, ihr Können gebraucht wird, obwohl es doch so anders ist in seinem Aussehen.

 

Und davon handelt unser Singspiel: In den vier Jahreszeiten, beginnend mit dem Sommer, erleben wir das Walula als ein liebevolles Wesen, das allen sehr willkommen ist und das helfend in verschiedene Geschehnisse eingreift. Mit musikalischen Mitteln, mit Gesang und Tanz, mit der Gestaltung der Kulissen und Kostüme werden die typischen Merkmale der Jahreszeiten dargestellt.

 

So erleben die Schüler in dieser einmal anderen Unterrichtsarbeit intensiv die Schönheit des Sommers, die traurige Abschiedsstimmung im Herbst, die Einsamkeit des Winters und das Erwachen der Natur und aller Lebensgeister im Frühling. Unser Walula steht in diesen Jahreszeiten kranken oder geschlagenen sowie einsamen Tieren bei und stimmt schließlich voller Freude in den Jubelgesang des Frühlings ein. Unsere Schüler können sich durch ihre Erlebnisse von Ablehnung, Demütigung, mitunter Gewalt mit den leidenden Tieren identifizieren. Gleichzeitig entdecken sie auch im Walula ihre eigenen Möglichkeiten und Stärken. Wir helfen unseren Kindern mit diesem Singspiel, ihre schönen, aber auch schweren Erlebnisse zu verarbeiten.

 

Mit dem Berliner Komponisten Lexa Thomas haben wir einen sensiblen und erfahrenen Künstler gefunden, der sich unserer Schule seit seinem ersten Besuch bei uns verbunden fühlt. Gern spricht er mit seiner Kunst alle Sinne seiner Zuhörer an, d.h. er lässt seine Musik nicht nur hören, sondern er gestaltet traumhaft schöne Filmsequenzen, die passend zur Musik im Hintergrund auf der Leinwand zu sehen sind. Die Texte stammten aus der Feder von Bärbel Mann.

 

All das soll auch bei unserem Singspiel mit der speziell für uns komponierten Musik zum Tragen kommen. Alle Schüler wurden in dieses Projekt mit einbezogen, so wie es jedes Kind bewältigen konnte, so dass es seinen eigenen Erfolg dabei spürte. Singen, Tanzen, Malen von Kulissen, Herstellen von Kostümen, Zerreißen von Papier zu »Schneeflöckchen« ... es gibt viele Aufgaben für alle Kinder, für alle Lehrer, für viele Eltern und unseren Schulträger. Darüber hinaus wird dieses Projekt wieder einen sehr großen Stellenwert in unserer doch auch so wichtigen Öffentlichkeitsarbeit einnehmen. Unser Dank gilt der Kollegin Marion Peukert und vielen anderen Lehrkräften, die die Premiere im September zu einem Erlebnis werden ließen.

 

Im Namen aller Schüler und Lehrkräfte bedanken wir uns bei allen Freunden und Förderern für die große Unterstützung des Projektes.